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Das Trainingsgerät zur Verbesserung der posturalen und motorischen Steuerung

Was wird durch das Training mit dem Bike Balance Board – Fitness und Reha verbessert?

  • Verbesserung der posturale Steuerung
    Fähigkeit eine aufrechte Körperhaltung beizubehalten bzw. diese nach Störungen des Gleichgewichts wiederherzustellen (Stützmotorik bzw. Gleichgewichtsregulation). (=reaktives Training – der Nutzer gleicht die Bewegungen des Bike Balance Board aus)
  • Eine gute posturale Steuerung verhindert die häufigsten Schmerzen im Bewegungsapparat (Quelle Rasev [1])
  • Verbesserung der motorischen Steuerung
    Fähigkeit eine Bewegung zu planen, zu koordinieren und durchzuführen (Zielmotorik). (=aktives Training – Nutzer bewegt das Bike Balance Board gezielt)
  • Eine gute motorischen Steuerung bedeutet Agilität und Freude an der Bewegung im Alltag

Warum ist das Bike Balance Board – Fitness und Reha besonders geeignet die posturale und motorische Steuerung zu verbessern?

  • Für die posturale und motorische Steuerung sind die Muskeln im Becken- und Rumpfbereich wichtig
  • Beim Bike Balance Board werden besonders die Muskeln im Becken- und Rumpfbereich aktiviert und deren Koordination stimuliert, denn die Hände greifen eine Haltestange (Lenker) und sind damit ‚fixiert‘. Dadurch kommen die Bewegungen des Nutzers aus dem Becken- und Rumpfbereich
  • Die Haltestange für die Hände (Lenker) macht das Bike Balance Board zu einem Trainingsgerät, das besonders dazu geeignet ist, die posturale und motorische Steuerung zu verbessern

Was ist das Besondere am Training mit dem Bike Balance Board – Fitness und Reha?

  • Das Training mit dem Bike Balance Board verringert die Monotonie in den Bewegungen der Menschen in ihrem Alltag und wirkt damit einer Ursache für die häufigsten Schmerzen im Bewegungsapparat entgegen
    Das Bike Balance Board bringt dem Nutzer neue Bewegungserfahrungen, denn neue, für den Nutzer unbekannte Bewegungen werden ausgeführt. Die neuen Bewegungserfahrungen wirken der Monotonie in den Bewegungen der Menschen in ihrem Alltag entgegen. Die Monotonie in den Bewegungen ist eine Ursache für die häufigsten Schmerzen im Bewegungsapparat. (Quelle Rasev [1])
  • Die mit dem Bike Balance Board erlernten neuen Bewegungen stehen auch in Not- oder Paniksituationen zur Verfügung
    Mit den neuen Bewegungserfahrungen durch die Anwendung des Bike Balance Board werden Lernprozesse im Gehirn initiiert, die zu einer Erweiterung der sogenannte Motorik- und Sensorik-Landkarten führen (Quelle: Beck [4]), die wiederum dazu führen, dass die neu erlernten Bewegungen als subkortikale Programme zur Verfügung stehen (Quelle: Rasev [1]). Damit können die neu erlernten Bewegungen ohne bewusstes Nachdenken ausgeführt werden und stehen auch in Situationen zur Verfügung, in der eine Bewegung sehr schnell ausgeführt werden muss, wie in Not- oder Paniksituationen.

 

Was wird mit dem Bike Balance Board – Fitness und Reha trainiert?

  • Gleichgewichtssinn und Propriozeption (bezeichnet die Wahrnehmung von Körperbewegung und -lage im Raum [2] oder der Lage einzelner Körperteile zueinander [3].)

 

Quellen:
[1] E. Rasev: Das Konzept der posturalen Therapie in der Schmerztherapie des Facharztes für PRM bei den häufigsten Schmerzen im Bewegungsapparat, Berlin 2012, Beitrag anlässlich der 117. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation; zitiert aus Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin, Thieme Verlag Stuttgart, Ausgabe 04, 2012, veröffentlicht online https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/s-0032-1322857#ID_57_1
[2] K. Buser u. a.: Kurzlehrbuch medizinische Psychologie- medizinische Soziologie, Urban&FischerVerlag, 2007, S. 93, ISBN 3-437-43211-7, zitiert bei Wikipedia
[3] C. Kirschbaum: Biopsychologie von A bis Z, Springer Berlin Heidelberg; 1. Auflage 2008, ISBN 3-540-39603-9 – zitiert bei Wikipedia
[4] F. Beck: Sport macht schlau: Mit der Hirnforschung zu geistiger und sportlicher Höchstleistung, Goldegg Verlag Berlin, 2014, S. 131ff, ISBN: 9783902991188

 

Autor: Markus Braun, DMB