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Mehr Sicherheit für Ihre Patienten beim Sitzen und Trainieren auf dem großen Ball

Interview mit Michaela Kreitmair, MAS Physiotherapeutin Medical Park Bernau, Bernau am Chiemsee:

Dass sich der große Gymnastik- und Sitzball hervorragend für ein Training der Rücken- und Rumpfmuskulatur sowie für rückengerechtes Sitzen im Alltag eignet, ist allgemein bekannt. Weniger bekannt ist jedoch, dass herkömmliche Gymnastikbälle bei einer Beschädigung während der Benutzung schlagartig platzen und daher ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen können.

Im Interview mit der Physiotherapeutin Michaela Kreitmair, erfahren wir mehr über das Thema Platzsicherheit bei großen Therapiebällen.

Frage: Sie arbeiten mit den ABS-Bällen. Warum?

In meiner Arbeit kam es immer wieder zu Situationen, in denen Bälle während der Anwendung geplatzt sind. Daher machte ich mich auf die Suche nach einer sicheren Alternative.  Und die habe ich nur in den ABS-Modellen von TOGU gefunden.

Ich frag meine Patienten immer: Würden Sie ohne einem Airbag Autofahren? Hier ist das Verwenden eines Sicherheitssystems völlig normal.

Frage: Worin besteht der Unterschied zu anderen Bällen?

Als ich das erste Mal den Powerball mit dem original ABS sah, ging es mir wie viele anderen auch – auf Anhieb erkennt man keinen Unterschied zu einem gewöhnlichen Gymnastikball. Man spürt bei der Anwendung aber, dass sich das Material unterscheidet.

Bei einer Beschädigung durch Objekte wie z.B. scharfe Kanten, Nadeln, Glassplitter, Scheren etc. verhindert das speziell entwickelte Material ein schlagartiges Aufreißen des Balles. Die Luft tritt nur langsam durch das Loch aus. Ein Platzen ist ausgeschlossen und Verletzungen aufgrund eines unerwarteten Sturzes werden so vermieden.

Ein weiterer Unterschied: Andere Bälle haben eine Gewichtsangabe bezüglich der Belastbarkeit, nämlich die statische Belastungsgrenze, z.B. 500 kg. Die ABS-Bälle haben zwei Angaben: die statische Belastungsgrenze und die zusätzlich die Belastungsgrenze bei dynamischer Anwendung mit garantierter Platzsicherheit im Fall einer Beschädigung. Diese zusätzliche Garantie bietet nur der original ABS. Die statische Belastung kommt im Praxisalltag gar nicht vor. Ein Ball wird immer dynamisch eingesetzt und belastet.

Frage: Warum lese ich auf herkömmlichen Bällen, sie seien platzsicher oder „burst-resistant“?

Hier lohnt es sich das Kleingedruckte in den Gebrauchsanleitungen zu lesen. Achten Sie auf das Zeichen ABS®. Nur dann handelt es sich um den AGR-zertifizierten Original Ball von TOGU. Oft wird die Platzsicherheit zum Beispiel für den Fall einer Beschädigung in den Anleitungen wieder ausgeschlossen. Sie können das vergleichen mit dem Verhältnis einer Armbunduhr die „water-resistant“ oder „water-proof“ ist. Der ABS-Ball ist „burst-proof“.

Frage: Stimmt es, dass sich ABS-Bälle verformen?

Ja, das ist die spezielle Charakteristik des Materials. Je nach Belastung verformt sich der Ball etwas mehr oder weniger. Nur ein sich verformender Ball ist ein original ABS-Ball. Nach der Anwendung, geht der Ball in die runde Form zurück.

 Frage: Was muss man sonst noch beachten?

Wichtig für das garantierte Funktionieren des Sicherheitssystems ist schon das richtige Aufpumpen in zwei Schritten und dass der Ball erst 24 Stunden nach dem Aufpumpen einsatzbereit ist. Das ist zwar aufwendiger als bei herkömmlichen Bällen, zahlt sich aber für Sie und Ihre Patienten aus.

Frage: Für wen sind diese besonderen Bälle geeignet?

Die Bälle mit Anti-Burst Material sind ideal für alle Anwender, die erste Priorität auf Sicherheit legen.  Unabhängig davon, wofür sie den Ball verwenden. Egal ob Fußballprofi, Schwangere, Gewichtheber, Senioren, Kinder, …

Frage: Ist die Sicherheit der einzige Vorteil?

Das Material ist sehr hautfreundlich und vor allem latexfrei und enthält keine verbotenen Weichmacher. Außerdem unterstütze ich damit ein nachhaltiges Produkt aus der Region, das nebenbei zu 100% recyclebar ist. Die TOGU GmbH ist Spezialist für luftgefüllte Trainings- und Therapiegeräte und produziert seit über 60 Jahren in Prien am Chiemsee, in Deutschland.

 

Die Idee eines platzsicheren Balles entstand, als man einen Gewichtheber beobachtete, der in Rücklage mit einer 100kg-Hantel über seinem Gesicht auf einem einfachen großen Fitnessball trainierte. In diesem Moment war klar, dass ein spezielles Material nötig war, um gefährliche Unfälle zu vermeiden. Und das, ohne diesem Trainingsgerät die Vorteile, also die Dynamik zu nehmen. Damit war der weltweit erste platzsichere Gymnastikball und die Marke ABS® geboren.